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IE 8 als automatisches Update

Heute hat sich der Internet Explorer 8 als automatisches Windows-Update gemeldet. Das bedeutet, wer sein Betriebssystem standardmäßig konfiguriert hat, so dass Updates ungefragt installiert werden, dürfte jetzt bereits den neuen Browser verwenden (müssen). Das Vorgehen riecht natürlich etwas nach Bevormundung. Allerdings ist diese Strategie von Microsoft nachvollziehbar, denn wenn man es dem Nutzer selber überlassen würde, seine Software zu aktualisieren, würde die Verbreitung des aktuellen Browsers wahrscheinlich ewig bis unendlich lange dauern. Der mündige Nutzer ist ja doch eher ein Fabelwesen und deshalb macht Microsoft gleich Nägel mit Köpfen. Früher musste man sich selber um Updates kümmern, und genau aus diesem Grund hielten sich Krankheiten wie der IE 5 oder der 5.5 noch Ewigkeiten in den Zugriffsstatistiken und verlangten Webdesignern die Berücksichtigung bizarrster Stylesheet-Hacks ab, um die ganzen Darstellungsfehler der alten Browser zu berücksichtigen. Heute ist das definitiv anders. Wer sich auskennt, verwendet Firefox und hält ihn aktuell. Wer sich nicht auskennt, wird über die automatischen Updates immer schön mit den neuesten Browser-Kreationen aus der Internet Explorer-Reihe versorgt. Und die Apple-Fans leben ohnehin in einer eigenen Welt, in der ja – so hört man – alles besser sein soll.





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