Silikonimplantate und die Alternativen
Brustimplantate bestehen grundsätzlich aus einer Silikon-Hülle. Dabei kann aber ein unterschiedlicher Inhalt verwendet werden: Silikongel, physiologische Kochsalzlösung oder Hydrogel. Die Implantate gibt es natürlich in verschiedensten Größen und Formen - die dann je nach Ausgangssituation und gewünschtem Operationsergebnis zum Einsatz kommen. Am meisten verwendet werden Silikonimplantate (also mit Silikongel), die hinsichtlich der Konsistenz und der Formenvielfalt den anderen Implantaten überlegen sind. Früher besatnd oftmals noch die Gefahr des Auslaufens, heute jedoch ist das Silikonimplantat durch ständige Weiterentwicklungen technisch ausgereift und dieses Problem weitgehend behoben. Außerdem kann die Form der Brust besser gestaltet werden, da das moderne Gel formstabiler ist und ein natürlicheres Erscheinungsbild gewährleistet.
Eine Brust-Vergrößerung durch Implantate mit Kochsalzlösung ist eine weitere Alternative. Kochsalzimplantate sind mit einer physiologischen Salzlösung gefüllt. Das bedeutet, dass sie bei einem Defekt, also beim Auslaufen, keine gesundheitlichen Schäden verursachen, wie es im Falle der Silikonbrüste vorkommen kann. Ein Nachteil ist allerdings, dass sich ein Kochsalzimplantat in der Regel weniger natürlich anfühlt. Die Konsistenz von Silikongel ist hier überlegen.
Die neueste Entwicklung sind Hydrogel-Implantate. Der Name weist bereits darauf hin, dass hier die Vorteile von Silikongel und Kochsalzlösung zusammengebracht werden sollen, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Hydrogel ist eine Substanz auf Wasserbasis in der Polysaccharide gelöst sind. Somit ist es gesundheitlich unbedenklich. Gleichzeitig ist es aber gelungen, die Konsistenz eines Gels zu erzielen, was wiederum für eine natürlichere Konsistenz der Brustimplantate sorgt.
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Plastische Chirurgie: Alamuti Scholz Wiesbaden
Abstract: Silikonbrüste, verschiedene Implantate, Silikonimplantat oder Kochsalzimplantat
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